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GESCHICHTE

Früher
"Hedwigshütte"


Das Grundstück gehörte in der Vergangenheit zur Liegenschaft Haupt- straße 13. Die
gewerbliche Nutzung begann 1900 durch die AG für Anilin-
produktion und setzte sich ab 1926 durch die IG Farben-industrie AG Berlin bzw. deren Tochter- unternehmen die
ACETA GmbH fort.
Allerdings stand auf
dem nun durch Hafen
und Hof erworbene Teil lediglich das Wohnhaus des Fabrik-direktors Huber, welches Anfang
1945 bei Luftan-griffen zerstört wurde. Produziert wurden durch die Aceta GmbH vorrangig Kunstfasern für Fallschirme sowie
Perlon und Nylon.


Von 1945 bis 1952 war der Standort als
Lagerflächeausgewie-
sen und wurde wohl
auch eine Zeit lang
als Standort der
Volkspolizei zur See
genutzt um dann
später, vom rest-lichen Grundstück getrennt, dem VEB Tiefbaukombinat als Betriebsstätte bis 1991 zugeordnet zu werden. Das Tiefbau-kombinat hatte hier Ende der 50er Jahre eine Tischlerei, eine Dreherei sowie Büroflächen und eine
Kranbahn entlang des
Ufers eingerichtet,
ebenso die bis heute
erhaltene Slip-anlage, die genutzt wurde, um die eigene Wasserbauflotte instand zu setzen und zu warten.


Im Jahr 1990 ging der Standort in den Besitz der Treuhand-anstalt über und wurde ab 1991 an die Firma Shass sowie die Berliner Tief- und Verkehrsbau
GmbH sowie weitere
wechselnde Nutzer
vermietet, bis dann
in 2008 der Standort
durch uns erworben
wurde.


Nicht unerwähnt soll
das gleich nebenan
befindliche ehe-malige Städtische Flussbad bleiben. Eröffnet wurde es am 21. Mai 1927 nach den Entwürfen des Architekten Rudolf Gleye. Mit einer Fläche von 50.000 Quadratmetern (davon 26.000 m² Sand-strand) und seinem
Sprungturm sowie den
vier Schwimmbecken bot es an den Wochenenden aus- reichend Platz für
Tausende von Menschen im Wasser und auf dem heißen Sand. Bei kühleren Temperaturen wurde eines der Becken über den Kühlwasser- auslauf des nahe
liegenden Kraft-
werkes Klingenberg
beheizt. Da auch das
Schwimmbad während des Krieges be-schädigt wurde, fand eine Nutzung nur noch bis in die 50er Jahre statt. Das noch erhaltene Restaurationsgebäude sowie ein Teil eines der Zugangsgebäude und die Einfassung eines der Schwimm-becken stehen
heute unter Denkmal-schutz ebenso wie
der an unseren Standort angrenzende
Kühlwasserauslauf-
kanal.

 
 
Städtisches Flußbad Lichtenberg mit Blick auf den Treptower Park (Quelle: Landesarchiv Berlin)
 
Teilansicht der Umkleidekabinen im Hintergrund das Kraftwerk Klingenberg, 1934
(Quelle: Landesarchiv Berlin)
 
Teilansicht Verwaltungs- u. Restaurationsgebäude Städtisches Flußbad Lichtenberg 1934
(Quelle: Landesarchiv Berlin)
 
Momentaufnahme des "Hafen & Hof" Grundstücks vor Beginn des Neubaus 2009
 
Bestand vor dem Abriß 2009
 

Bestand vor dem Abriß 2009

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